26.04.2026
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Was das umfassende Verbot von Gasheizungen in Neubauten ändern wird

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Premierminister Sébastien Lecornu kündigte am Freitag das Verbot von Gasheizungen in allen Neubauten ab Jahresende an: Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbegebäude. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Energien in einem Sektor zu verringern, der einen erheblichen Anteil an den CO2-Emissionen ausmacht. Zwei Millionen Sozialwohnungen müssen bis 2050 auf Gas verzichten, wobei die Förderungen für die Elektrifizierung auf 10 Milliarden Euro pro Jahr verdoppelt werden.

Das Gasverbot wird auf alle Neubauten ausgeweitet

Eine Maßnahme, die schnell in Kraft tritt

Sébastien Lecornu machte diese Ankündigung am Freitag aus Matignon. Ab Jahresende wird die Installation von Gaskesseln in allen Neubauten verboten sein. Das Verbot, das bereits für Einfamilienhäuser galt, erstreckt sich nun auf Mehrfamilienhäuser, Büros, Geschäfte und Lagerhallen.

Vor Ort markiert diese Verallgemeinerung einen Wendepunkt. Bauträger und Bauunternehmen müssen alle laufenden Projekte anpassen.

Die Zahlen zur Heizung in Frankreich heute

Laut Insee werden 36% der Hauptwohnsitze mit Elektrizität beheizt. Erdgas versorgt 35% der Wohnungen, Heizöl 8,5%.

Im sozialen Wohnungsbestand ist die Situation anders. 55% der Sozialwohnungen werden noch mit Gas betrieben. Das von der Regierung gesetzte Ziel: null Sozialwohnungen mit Gas bis 2050, also zwei Millionen umzustellende Einheiten.

Warum dieses Verbot jetzt

Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energien

Der Premierminister sagte es deutlich: „Solange wir von Öl und Gas abhängig sind, werden wir weiterhin den Preis für die Kriege anderer zahlen.