Pamiers: 350 Wohnungen und öffentliche Gebäude an kollektiven Holzkessel angeschlossen
In Pamiers, in der Ariège, hat eine Investition von 1,20 Millionen Euro gerade ein ehemaliges Gasheizwerk in eine Biomasse-Anlage verwandelt. Das Lycée du Castella, das Maison des Jeunes, das Rathaus und 350 Wohnungen profitieren nun von einem Wärmenetz, das mit Holzpellets betrieben wird. Das Ziel ist zweifach: die Energierechnung um 20 % zu senken und auf eine regionale Versorgungskette aus der Ariège zu setzen.
Der Brennstoff stammt ausschließlich vom Unternehmen Kwbois in Saint-Paul-de-Jarrat. Ein lokaler Ansatz, der Langstreckentransporte vermeidet und eine stabile Versorgung garantiert.
Ein kollektives Holzheizwerk als Ersatz für Gas
Ein umfangreiches Projekt auf begrenztem Raum
Von der Straße aus verrät nichts die Anwesenheit dieser Anlage. Eine einfache Metalltür auf einem Parkplatz führt zu einer Treppe, die hinunter zum Maschinenraum im Untergeschoss führt.
Im Inneren verlaufen Rohre an den Wänden und an der Decke. Drei Pelletkessel sind aufgereiht. Hinter einer Metallklappe verbirgt sich die Feuerstelle, die das gesamte Netz mit Heizung und Warmwasser versorgt.
Pascal Giraud, Geschäftsführer von Alliaserv, der Gesellschaft, die die Anlage finanziert und konzipiert hat, erklärt: „Wir haben dieses Heizwerk umgebaut, das ausschließlich mit Gas betrieben wurde. Die größte Schwierigkeit bestand darin, den Platzbedarf der Ausrüstung zu berücksichtigen und alles in einem begrenzten Raum zu installieren.